James Suckling

Frankreich, in den frühen 1980er Jahren. Ein junger Mann aus Los Angeles kommt nach Paris, um ein Büro als Auslandskorrespondent zu eröffnen. Das Weinjournal, für das er schreibt, ist klein, sein Akzent unpassend und seine Träume riesengross. Der Stil des jungen Mannes passt nicht zur Gesellschaft der französischen Metropole. Doch sein Gespür für Marktchancen und hervorragende Weine erweist sich rasch als untrüglich. Das bringt ihm eine treue Leserschaft dies- und jenseits des Atlantik: hungrig nach Stories macht James Suckling spannende Weinfunde und sichert somit seine ersten Erfolge. 

Mit einem perfekten Blick auf den Puls der Zeit nutzt der heute weltweit erfolgreiche Weinverkoster in den darauf folgenden Jahren eine Entwicklung, die sich in den 1990ern fortsetzte. Weg von der Massenware der 1970er und 80er entwickelten sich Einzelmarken und -Lagen mit berühmten Weinen. Eine eigene Weinkultur begann, die einen Aufschwung von Connaisseuren und jungen Produzenten mit sich brachte. James Suckling‘s Auftraggeber , der „Wine Spectator“, war schon damals eines der Sprachrohre dieser neu entstehenden Industrie. Direkt, mit viel Humor und scharfer Feder nutzte Suckling selbst den Aufschwung kommerziell und prägte seine eigene Marke. Auch heute noch – als selbstständiger Weinkritiker und Unternehmer, der seine Zeit und sein Know How in Kursen, Ratgebern und als Analyst vermarktet – ist dies kein Geheimnis. 

Heute ist das Rating von James Suckling neben den Parker-Punkten weltweit anerkannt und vor allem in neuen Märkten Ton angebend. Seine Punkte vergibt er nach Farbe, Aroma, Struktur und Gesamtqualität. Seine Kurse sind ausverkauft, seine Kritiken legendär, sein Stil scharf und präzise. Empfehlungen aus der Feder Sucklings sind ernstzunehmende und hoch geschätzte Auszeichnungen, die oft auch noch unbekannte oder sehr kleine Weingüter ins Rampenlicht führen. Tagesaktuell teilt er, der um den ganzen Globus tourt und tastet, seine Erkenntnisse auf Twitter und Youtube. 

Nebst Südamerika und Asien liegen James Suckling vor allem die italienischen Weine am Herzen. Und so ist es kein Zufall, dass – wenn Globalisierung und die Liebe zum Wein zusammentreffen – gerade dort große Weine wie die Folgenden von ihm gefunden und ausgezeichnet werden. 

Der Eigentümer des Weingutes La Madonna in der Nähe von Siena war ebenfalls ein Weltreisender. Der ehemalige Hersteller von Hubschraubern, die an Präsidenten in der ganzen Welt verkauft wurden, träumte stets von der Herstellung eigener Weine. Mit der Produktionsstätte des Madonna Nera Brunello di Montalcino in der Toskana gelang dies gleich so gut, dass auf den lediglich 6 Hektar Land einer der 100 besten Weine Italiens entstand. Mit 92 Punkten von James Suckling ausgezeichnet, ist die kleine Menge von bis zu 20.000 Flaschen pro Jahr mehr als begehrt. Kein Wunder – denn der Oenologe Carlo Ferrini steht hinter der Entwicklung der Erfolgsproduktion. 

Auch der Industrielle Agostino Lenci hat sich mit der Fattoria di Magliano einen Traum verwirklicht. Er entwickelt dort seit den 90ern mit viel Liebe zu Natur und Region Weine mit Kultcharakter. Kleine, auf 7.000 Flaschen limitierte Mengen und eine gemütliche Azienda, die zum Verweilen einlädt, sind das Resultat. 

MADONNA NERA Brunello di Montalcino DOCG

Ein voller, hocharomatischer Rotwein mit intensiven Noten nach dunklen Früchten und Anklang an Heidelbeeren, Trockenfrüchte und dunkle Schokolade. Brunello, der „kleine Schwarze“ di Montalcino, muss 100% der großen Sangiovese Trauben enthalten. Aus der Region 30 km südlich von Siena reift er über 30 Monate und entwickelt so sein unverwechselbares Aroma. Dies baut sich mit Luftkontakt weiter auf. Ein großartiger Wein mit Weichheit, Nachhall, viel Eleganz und feinem Tannin, der sich auch besonders gut zur längeren Lagerung eignet. Genossen wird er am besten zu dunklen Schmorgerichten wie Rindsragout, Wildschwein- oder Kaninchenbraten. Auch zu einer Parmegiana oder anderen Auberginengerichten ein Genuss. 

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 COSTAMADRE Maremma Toscana DOC

Frische Klasse vermittelt dieser 12 Monate gereifte Cuvee aus Cabernet, Merlot und Syrah mit seiner rubinroten Farbe und hellen Reflexen im Glas. Jährlich stehen nur 7.000 Flaschen zur Verfügung -  der Costamadre Maremma Toscana DOC ist hochbegehrt. Reich an Frucht und mit einem vollen Aroma nach Kirschen und roten Johannisbeeren ist er mit leichter Säure ein guter, eleganter Begleiter zu reifem Käse, Braten, rotem Fleisch und gehaltvollen Risotti. 

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